Was ist Weihnachten?
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- Kategorie: Impulse
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- Geschrieben von Urs Wunderli
Es ist der 24. Dezember! Weihnachten. Ich stehe im Einkaufshaus mit einer dicken Schachtel unter dem Arm. Das Geschenk für meine Frau. Nun wollte ich das nur noch schnell einpacken lassen, doch vor dem Schalter, an dem man Päckchen machen lassen konnte, bildete sich eine lange Schlange. So stellte ich mich hinter einen Mann, der ebenfalls wie ich, geduldig wartete, bis er dran war. In seinen Ohren steckten Kopfhörer, und kleine weisse Käbelchen verschwanden hinter seinem dicken Wintermantel. Vergnügt hörte er so seine Musik, und ich lauschte angestrengt, ob ich wohl auch etwas hören würde, von seiner Musik.
Ich überlegte mir, warum ich meine Kopfhörer nicht mitgenommen habe. Dann könnte ich jetzt auch Musik hören, während ich warten musste. Während ich so über meine Kopfhörer zuhause nachdachte, merkte ich, dass ich die aus folgendem Grund beinahe nie dabei hatte. Man bekommt nämlich, mit Kopfhörern auf dem Kopf, viel weniger mit, was so um einen herum geschieht! So hätte ich dann wohl auch kaum mitbekommen, was kurz danach neben mir geschah...
Eine Familie, Papa, Mama und Kind (Bub oder Mädchen habe ich nicht herausgefunden...) kamen ebenfalls zum Päcklischalter. Für das Kind war das Warten langweilig und so blödelte es mit seinem Vater rum. Irgendwann wurde es dem Papa zu dumm und er schimpfte mit seinem Kind. Er sagte: "Wenn du nicht artig bist, kommt heute Abend das Christchind nicht! Das Christkind kommt nur zu lieben Kindern, um Geschenke zu bringen!" Sofort war das Kind ganz brav ...
In mir zog es die Eingeweide zusammen. Am liebsten hätte ich "Nein!!!" geschrien. Die Geburt unseres Herrn Jesus ist nicht eine pädagogische Angelegenheit, um Kinder ruhig zu stellen, es ist viel mehr! Doch was ist denn das Besondere an der Geburt Jesu?
Einige Stunden später stellte ich mein Auto vor einer grossen Seniorenresidenz ab. Ich wollte jemanden aus unserer Gemeinde besuchen. Im hohen Alter lebt dort eine Seniorin in ihrer 1-Zimmer-Wohnung. Nachdem ich die Wohnung gefunden hatte, plauderten wir über dies und das. Ich erfuhr, wie sie aufgewachsen war, und ich erzählte ihr im Gegenzug, wie und wo ich gross geworden bin. So verging die Zeit. Als es dann langsam Zeit wurde, um sich zu verabschieden, beteten wir noch gemeinsam miteinander. Diese liebe Frau fing an zu beten. Ein einfaches, schlichtes Gebet, doch mit einem Mal schien es mir, als sitze der Herr Jesus gleich mit uns im Kreis. Mir schien, als wäre die himmlische Herrlichkeit in das Zimmer eingezogen. Mir stockte der Atem, während die liebe Frau weiter betete. Das ist Weihnachten! Weihnachten - dort wo eine Beziehung zwischen Gott und den Menschen wieder möglich ist, weil der Herr Jesus auf die Welt gekommen ist.
Tief bewegt ging ich nach Hause. Von diesem Weihnachten will ich den Menschen unbedingt mehr erzählen!
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INVESTITIONS- INFORMATIONEN
Liebe Gemeinde, liebe Freunde
In der letzten Zeit wurde immer deutlicher, dass an unserem Haus, der Stadtmission Luzern (Stami) an der St. Karlistrasse 13 in Luzern, einige bauliche Investitionen getätigt werden müssen. Das Haus soll dazu beitragen, dass Gottes frohe Botschaft in der Stadt Luzern bekannt gemacht wird. Wenn wir über ein Haus, Investitionen oder bauliche Massnahmen nachdenken, so wollen wir uns doch immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass wir all dies planen, weil das Evangelium von Jesus Christus, der Botschaft von der Vergebung der Sünden und der erneuerten Beziehung zu Gott im Zentrum steht. Gott hat uns vor 30 Jahren die Möglichkeiten für dieses Haus geschenkt. Wie viele Menschen lernten wohl in diesem Haus den Herrn Jesus kennen? Auch in Zukunft möchten wir diese Räume dazu nutzen, Menschen der Stadt Luzern für Jesus Christus zu gewinnen und sie in ihrer Beziehung zu ihm und zueinander zu fördern.
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