Montag 21 Mai 2012
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Wenns ums Beten geht ...

GebetshaendeGespannt lauschte ich Wilhelm Pahls, wie er mir aus seinem Leben erzählte. Ich war beeindruckt, mit welchem Einsatz er sich noch mit 70 Jahren für den Herrn Jesus einsetzte.

 

Wie wir so miteinander sprachen, legte er mir ans Herz, dass ich viel beten soll. Er erzählte mir, wie ihm einst Werner Heukelbach schrieb: „Alles ist dem Manne möglich, der ein geregeltes Gebetsleben führen kann.“ Wilhelm Pahls erzählte mir, wie er versucht hätte, diesem Motto gerecht zu werden, und sein Leben ist ja ein Beweis dafür, dass es funktioniert hatte. Einige zehntausend Personen hörten ihn an diversen Evangelisationen. Viele entschieden sich für Christus. Eine wichtige Grundlage, so schien es mir, war das Gebet.

Einige Wochen später sass ich bei Armin Mauerhofer im Büro. Auch mit ihm sprach ich im Rahmen der Diplomarbeit, die ich damals schrieb, über einige Evangelisationen in der Schweiz. Er erzählte mir, wie jeweils neben dem grossen Evangelisationszelt noch ein etwas kleineres Zelt stand, in dem während der Veranstaltung über hundert Personen beteten. Als dann die Beter in den Gebetszelten abnahmen, nahmen auch die Evangelisationsbesucher und somit auch die Bekehrungen ab. Wieder nimmt das Gebet eine ganz zentrale Rolle ein.

Wieder einige Wochen später war ich an einer Evangelisation in Thun. Ulrich Parzany sprach zu den Leuten. Unten im Keller gab es einen Raum, in dem sich pro Abend ca. 30 bis 50 Leute zum Gebet trafen. Die Evangelisation verlief sehr gut und mir scheint, auch da hatte das Gebet eine ganz zentrale Rolle eingenommen.

Mit vielen guten Vorsätzen bezüglich des Gebets kam ich nun nach Luzern. Ich nahm mir einiges vor und versuchte es dann auch durchzuziehen. Es gab Zeiten, da ging es wunderbar. Es gab aber auch Zeiten, da war es richtig schwierig. Wie betet man richtig? Wie kann ich eine regelmässige Gebetszeit so gestalten, dass meine Gedanken nicht davon wandern? Plötzlich stand ich vor Fragen, die für mich immer wichtiger wurden. Obwohl ich sehr gerne mit Gott rede, ist eine regelmässige Gebetszeit für mich nicht einfach. Doch ich will da dran bleiben, denn ich denke, es gehört zum Fundament meines Dienstes.

Weil das Gebet so etwas Wichtiges ist, wollen wir uns in den nächsten drei Monaten das Gebet ein wenig genauer betrachten. Ich freue mich auf die Gottesdienste, in denen wir verschiedene Personen und Ereignisse aus der Bibel zum Thema Gebet betrachten. Ich erhoffe für mich, neue Motivation und Ideen für das Gebet zu erhalten. Ich hoffe aber auch, dass wir alle zusammen motiviert werden, um zu beten. Eine Gelegenheit dafür haben wir jeweils in den Gebetsstunden. Auch zu diesen Abenden möchte ich alle ganz herzlich einladen, damit wir zusammen für unsere Gemeinde beten können. Gebetserhörungen erleben wir erst, wenn wir beten … Und ich freue mich immer auf die Augenblicke, in denen Gott unsere Gebete erhört.

Foto: © Grace / PIXELIO

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Liebe Gemeinde, liebe Freunde

In der letzten Zeit wurde immer deutlicher, dass an unserem Haus, der Stadtmission Luzern (Stami) an der St. Karlistrasse 13 in Luzern, einige bauliche Investitionen getätigt werden müssen. Das Haus soll dazu beitragen, dass Gottes frohe Botschaft in der Stadt Luzern bekannt gemacht wird. Wenn wir über ein Haus, Investitionen oder bauliche Massnahmen nachdenken, so wollen wir uns doch immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass wir all dies planen, weil das Evangelium von Jesus Christus, der Botschaft von der Vergebung der Sünden und der erneuerten Beziehung zu Gott im Zentrum steht. Gott hat uns vor 30 Jahren die Möglichkeiten für dieses Haus geschenkt. Wie viele Menschen lernten wohl in diesem Haus den Herrn Jesus kennen? Auch in Zukunft möchten wir diese Räume dazu nutzen, Menschen der Stadt Luzern für Jesus Christus zu gewinnen und sie in ihrer Beziehung zu ihm und zueinander zu fördern.

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