INVESTITIONS- INFORMATIONEN
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- Kategorie: Gemeinde
- Veröffentlichungsdatum
- Geschrieben von Urs Wunderli
Liebe Gemeinde, liebe Freunde
In der letzten Zeit wurde immer deutlicher, dass an unserem Haus, der Stadtmission Luzern (Stami) an der St. Karlistrasse 13 in Luzern, einige bauliche Investitionen getätigt werden müssen. Das Haus soll dazu beitragen, dass Gottes frohe Botschaft in der Stadt Luzern bekannt gemacht wird. Wenn wir über ein Haus, Investitionen oder bauliche Massnahmen nachdenken, so wollen wir uns doch immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass wir all dies planen, weil das Evangelium von Jesus Christus, der Botschaft von der Vergebung der Sünden und der erneuerten Beziehung zu Gott im Zentrum steht. Gott hat uns vor 30 Jahren die Möglichkeiten für dieses Haus geschenkt. Wie viele Menschen lernten wohl in diesem Haus den Herrn Jesus kennen? Auch in Zukunft möchten wir diese Räume dazu nutzen, Menschen der Stadt Luzern für Jesus Christus zu gewinnen und sie in ihrer Beziehung zu ihm und zueinander zu fördern.
In einer Sitzung, in der wir speziell die Finanzen für das nächste Jahr betrachtet haben, diskutierten wir über die Investition in eine neue Küche der Pfarrwohnung, über eine neue Audio-/Videoanlage im Saal und über neue Fenster in den oberen Etagen des Stamihauses. Schnell wurde klar, dass wir die Investitionen mit einem „normalen“ Budget nicht realisieren können. Das veranlasste uns dazu, ein „normales“ Gemeindebudget zu erstellen, in dem die Investitionen nicht vorkommen. In einer zweiten Phase haben wir die Kosten aufgestellt, die die kommenden Investitionen etwa mit sich bringen. Diese Broschüre soll nun aufzeigen, weshalb wir auf diese Investitionen kommen und was die einzelnen Kostenpunkte bedeuten. Wir möchten aufzeigen, wie wir den errechneten Betrag sehen und wie wir als Vorstand damit umgehen.
Küche Pfarrwohnung (Fr. 20‘000)
Fast alle Geräte in der Küche der Pfarrwohnung zeigen Alterserscheinungen. Die Mechanik des Dampfabzuges ist kaputt, so dass man immer darauf achten muss, dass er nicht gleich ganz auseinanderfällt. Der Herd und der Backofen sind in einem enorm schlechten Zustand. Die drei Herdplatten heizen nach einem unbegreiflichen Zufallsprinzip. Der Backofen gibt enorm viel Hitze in seine Umgebung ab. Der Backofen ist aber von Holzkonstruktionen wie Küchenkästchen, Ablage- und Fensterbrett umgeben und stellt daher auch ein Brandrisiko dar. Im Innern des Kühlschrankes sind zwischen Rück- und Vorderseite, resp. Decke und Boden, teilweise 10°C Temperaturunterschiede zu messen. Bei einer hohen, wetterbedingten Luftfeuchtigkeit setzt der Kühlschrank pro Woche bis zu 1 cm Eis an. Das bedingt, dass der Kühlschrank in diesen Jahreszeiten alle zwei bis drei Wochen abgetaut werden sollte. Das wiederum bedeutet, dass das ganze Kühlsystem inklusive dazugehörigem Gefrierschrank abgestellt werden muss … Die Küchenkästchen sind ebenfalls alt, was bedeutet, dass die Schranktüren zumeist ziemlich schief in den Angeln hängen und daher klemmen. Bei einer Besichtigung der Küche fiel auch auf, dass die Platzverhältnisse der Küche für eine 3-Zimmer- Wohnung ausgelegt sind und den heutigen Standards für eine 5½-Zimmer-Wohnung nicht mehr genügen. Aus diesen Gründen möchten wir die Küche total sanieren. Der Raum der Küche wird durch eine kleine Trennwand in einen Kochbereich und einen Essbereich unterteilt. Beide Bereiche sind aber für eine vier- bis fünfköpfige Familie zu klein. Gegessen wird jetzt schon in der daneben liegenden Stube. Aus diesem Grunde ist die Idee entstanden, dass man den ganzen Raum auch für die Küche nutzen möchte. Aus diesem Grunde wurde der Kostenpunkt einer neuen Küche auf ca. Fr. 20‘000 geschätzt.
Technik im Stamisaal (Fr. 15‘000)
Bis anhin wurde die Tontechnik in der Stami von privaten Leuten finanziert und nicht über die Stamikasse abgerechnet. An dieser Stelle möchten wir uns bei all diesen Personen von ganzem Herzen bedanken!
Die bestehenden Elemente, die wir zur Zeit im Saal einsetzen, sind aber eher als provisorisch zu betrachten. Die Lautsprecherboxen sind nicht optimal, da sie für einen anderen Zweck ausgelegt sind. Das Mischpult, das zugleich auch der Verstärker ist, weist ebenfalls Alterserscheinungen auf. Es kann sein, dass das Gerät in naher Zukunft den Geist aufgibt. Zudem besteht schon lange der Wunsch, einen Beamer anzuschaffen. Wir haben uns von einem guten Tontechniker beraten lassen, der schon in diversen Gemeinden und Kirchen Audioanlagen installiert hat. Unsere Devise ist, bestehendes Material weiter zu verwenden und mit neuem Material zu ergänzen. Wir streben keine Luxusvariante an, aber doch eine Variante, die qualitativ etwas hergibt. In der Ton- und Videotechnik gibt es zwei verschiedene Arten von Geräten. Einfach gesagt gibt es Konsumergeräte und Profigeräte. Man könnte nun die Anlage mit Konsumergeräten ausstatten, doch die Erfahrungen zeigen, dass man sich mit diesen Geräten auch viele Probleme anschafft. So sind die Geräte viel störungsanfälliger, was dazu führt, dass es schnell mal brummt und pfeift. Die Bedienung von Konsumergeräten ist wesentlich komplizierter und auch eingeschränkter, weil sie nicht für einen Live-Einsatz konzipiert wurden. Wir möchten aber gerne ein System, das wenig störungsanfällig und einfach in der Handhabung ist. Wir sind davon überzeugt, dass gerade auch für die Verkündigung des Evangeliums mit Worten, Musik und anderen Formen geeignetes Material zur Verfügung stehen soll. Im Preissegment bedeutet das, dass wir uns mit den günstigeren Profigeräten auseinandersetzen. Nach dem Abklären der Situation erhielten wir eine Offerte, in der unsere Wünsche berücksichtigt wurden. In der Offerte enthalten sind die neuen Geräte (auch ein Beamer), die Installation sowie die Inbetriebnahme der Anlage. Die Gesamtkosten belaufen sich ca. auf Fr. 15‘000.
Fenster im Stamihaus (Fr. 32‘000)
Als vor gut 30 Jahren das Haus von der Stami gekauft wurde, wurde das Haus umgebaut und erweitert. Bei sämtlichen Gebäudeteilen, die damals renoviert oder angebaut wurden, gab es neue Fenster. Die übrigen Fenster waren damals scheinbar noch gut, so dass sie damals nicht ersetzt worden sind. Heute sind diese Fenster aber in einem ziemlich schlechten Zustand. Es handelt sich dabei um die Fenster vom 2. OG (Kinderhüeti, Büro, Bibliothek etc.) und der Pfarrwohnung in der 3. und 4. Etage. Bei einem starken Regenwetter im letzten Jahr konnte bei der Kinderhüeti nicht sofort alles Wasser ablaufen. Weil die Fenster nun nicht mehr dicht waren, lief das Wasser in den Raum der Kinderhüeti. Es bildete sich auf dem Boden ein kleiner See, den wir ohne weiteren Schaden aufwischen konnten. Obwohl kein Sachschaden entstanden ist, wurde uns in dieser Situation dennoch bewusst, in welchem Zustand die Fenster sind. Im Weiteren möchten wir das Schloss der Eingangstüre verändern und mit einer Gegensprechanlage sowie mit einem automatischen Türöffnungssystem ausstatten. Die Kosten dieser Arbeiten belaufen sich ca. auf Fr. 32‘000.
Hausfond
Im Hausfond befinden sich zur Zeit Fr. 26‘100. Wir möchten gerne das Geld aus diesem Hausfond benützen, wobei wir Fr. 10‘000 als Rückstellung im Hausfond belassen, um allfällige dringende und unerwartete Reparaturen am Haus durchführen zu können.
Gesamtrechnung:
Die gesamte Rechnung über alle Investitionen sieht nun wie folgt aus:
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Fenster Gemeindelokalitäten |
21 Stk. |
19`000.00 |
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Fenster Pfarrwohnung |
15 Stk. |
13`000.00 |
32`000.00 |
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Diverses |
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3`000.00 |
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Küche Pfarrwohnung |
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20`000.00 |
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Gemeindesaal Audio- Videoanlage |
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15`000.00 |
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Abzüglich aus Hausfond/ Rückstellungen |
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-16`000.00 |
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Total benötigte Mittel |
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54`000.0 |
Wie ist das ganze nun zu interpretieren?
Uns als Vorstand ist bewusst, dass diese zusätzlichen Fr. 54‘000 eine enorme finanzielle Belastung für unsere Gemeinde darstellt. Deshalb haben wir diesen Betrag nicht in das ordentliche Budget aufgenommen. Für uns als Vorstand ist dies auf der einen Seite eine Analyse der Situation, ein bewusst werden über die kommenden Investitionen und der Start einer transparenten Kommunikation gegenüber der Gemeinde bezüglich dem Haus der Stami.
Auf der anderen Seite sehen wir in diesem Betrag einen Wunsch, den wir ganz gezielt an Gott richten möchten. Der Vorstand glaubt daran, dass Gott genügend Geld zur Verfügung hat und dass in Gottes Reich genügend Finanzen vorhanden sind. Denn Gott steht über allem, auch über dem Geld. Wenn wir planen, wünschen und beten, und wenn Gott seinen Segen und seine Ressourcen dazu- gibt, sind wir mitten drin, wenn es darum geht, Gott zu erleben.
So möchten wir unsere Wünsche auch vor Gott bringen, im Vertrauen darauf, dass er uns versorgen kann. Aus diesem Grunde möchten wir in erster Linie Gott diesen Betrag von Fr. 54‘000 hinlegen. Diese Broschüre soll dazu animieren, dass wir gemeinsam als Gemeinde im Gebet vor Gott kommen können. Die Broschüre soll helfen, wenn es darum geht, unsere Bitten ganz konkret vor Gott zu formulieren.
Was ist mit Schulden oder Hypotheken?
Gerade weil wir glauben, dass im Reich Gottes genug Geld vorhanden ist, möchten wir lieber Gott um Geld bitten als eine Bank. Gegenwärtig läuft noch eine Hypothek bei der EGW internen Einlagekasse. Da die Stami aber kein „offizieller Bezirk“ des EGW’s ist, sondern eine Institution, darf die Einlagekasse unsere Hypothek aus rechtlichen Gründen nicht erhöhen. Eine Hypothek bei einer Bank aufzunehmen würde bedeuten, dass das Haus notariell neu eingeschätzt werden müsste, was mit hohen administrativen Kosten verbunden ist. Generell möchten wir auch lieber die Schulden abbauen als anhäufen, und aus diesem Grunde werden wir erst Investitionen tätigen, wenn wir das benötigte Geld dazu haben.
Spenden
Wer gerne eine zweckgebundene Spende für die Investitionen tätigen möchte, kann das wie folgt tun:
Postkonto:
Postkonto PC: 60-14153-4
Stadtmission Luzern
6000 Luzern
IBAN: CH29 0900 0000 6001 4153 4
BIC: POFICHBEXXX
Bemerkung: Haus Stadtmission Luzern
Online:
Wenn Sie uns gleich Online etwas spenden möchten, so klicken Sie auf die Münze. Sie haben dann die Möglichkeit eine zweckgebundene Spende für die Stami via PayPal zu tätigen.
Zum Schluss
Durch viele Begebenheiten in den letzten Jahren haben wir die Treue der „Stamianer“, wie auch die Treue Gottes zur Stami erleben können. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken für alles Mittragen und Mitdenken. Wir möchten uns bedanken für alle Hilfe und für alle Gebete, welche die Arbeit der Stami bis heute unterstützt und getragen haben. Herzlichen Dank für alles weitere Mittragen, Mitbeten und Mitdenken auch in der Zukunft.
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Bilder: knipseline; Henry-Klingberg; LouPe; Dieter-Schütz pixelio.de
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Besuchsteam
Die Stami hat ein motiviertes Team, welches bereits regelmässig ältere oder kranke Leute aus unserer Gemeinde besucht. Lasst es uns bitte wissen, wenn jemand Besuch wünscht. Meldet Euch bei Urs Wunderli oder Doris Schelker.



